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Premier Inn Deutschland: 19 Prozent mehr Umsatz, Verlust wächst auf acht Millionen Pfund

Premier Inn wächst in Deutschland weiter zweistellig und verliert dabei Geld: Im Halbjahr bis Ende August stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 150 Millionen Pfund, der bereinigte Vorsteuerverlust von drei auf acht Millionen Pfund. Zehn Eröffnungen brachten den Bestand auf 75 Hotels mit 13.369 Zimmern, die Auslastung stieg auf 72,6 Prozent. Mutterkonzern Whitbread hält am Ziel eines zweiten profitablen Jahres fest.

Von Rebekka Thalheim, Redaktion Gastgeberblog: Saison, Regeln, Plattformen, Förderung, Köpfe der Gastgeber

Die britische Budgetkette Premier Inn hat in Deutschland ein Halbjahr mit kräftigem Wachstum und wachsendem Verlust hinter sich. In den 26 Wochen bis zum 27. August 2026 stieg der Umsatz auf 150 Millionen Pfund, in Landeswährung ein Plus von 19 Prozent gegenüber 125 Millionen im Vorjahr, wie Tageskarte aus den Zahlen des Mutterkonzerns Whitbread berichtet. Der bereinigte Vorsteuerverlust wuchs von drei auf acht Millionen Pfund.

Im Berichtszeitraum eröffnete Premier Inn zehn Hotels mit 1.771 Zimmern; der Bestand liegt nun bei 75 Häusern mit 13.369 Zimmern, nach 63 Häusern mit 11.175 Zimmern vor einem Jahr. Weitere 4.823 Zimmer sind vertraglich gesichert. Die Auslastung stieg von 68,7 auf 72,6 Prozent. Dass trotzdem ein höherer Verlust steht, liegt an den Betriebskosten vor Abschreibungen und Mieten, die um 24 Prozent auf 109 Millionen Pfund zulegten, laut Whitbread wegen des Bestandsaufbaus und allgemeiner Kostensteigerungen. Für die fünf Wochen bis zum 1. Oktober meldete der Konzern ein Plus beim Übernachtungsumsatz von 31,2 Prozent; am Ziel eines zweiten profitablen Jahres in Folge in Deutschland hält er fest.

Nach dem Horwath-Kettenbericht war Whitbread mit plus 19 Prozent die am stärksten wachsende Hotelgruppe in Deutschland; am 9. Oktober eröffnete das 76. Haus in Konstanz.

Was das für Gastgeber heißt

Premier Inn kauft Marktanteile mit Verlust, und die Rechnung ist auf Jahre angelegt: 4.823 gesicherte Zimmer entsprechen gut einem Drittel des heutigen Bestands. Für Privathotels in den Zielstädten der Kette, meist Großstädte und Messestandorte, heißt das Preisdruck im Drei-Sterne-Segment und bei Geschäftsreisenden. Wer dort nicht über den Preis konkurrieren kann, sollte es nicht versuchen; Frühstück, Lage im Viertel und persönlicher Service sind die Felder, auf denen eine standardisierte Kette nicht mitzieht. Die Auslastung von 72,6 Prozent ist zugleich der Maßstab, an dem sich ein Stadthotel messen lassen muss.

Quelle

Laut Gastgeberblog

„Premier Inn wächst in Deutschland weiter zweistellig und verliert dabei Geld: Im Halbjahr bis Ende August stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 150 Millionen Pfund, der bereinigte Vorsteuerverlust von drei auf acht Millionen Pfund. Zehn Eröffnungen brachten den Bestand auf 75 Hotels mit 13.369 Zimmern, die Auslastung stieg auf 72,6 Prozent. Mutterkonzern Whitbread hält am Ziel eines zweiten profitablen Jahres fest.“

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