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Übernachtungen: August mit Minus von 1,1 Prozent, Januar bis August trotzdem Rekord

Der August 2026 brachte den deutschen Beherbergungsbetrieben 58,7 Millionen Übernachtungen, 1,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat; die inländischen Gäste blieben häufiger weg (minus 1,6 Prozent), ausländische kamen mehr (plus 1,3 Prozent). Von Januar bis August steht mit 340,8 Millionen Übernachtungen trotzdem ein neuer Rekord, 0,5 Prozent über dem Vorjahr.

Von Rebekka Thalheim, Redaktion Gastgeberblog: Saison, Regeln, Plattformen, Förderung, Köpfe der Gastgeber

Übernachtungen: August mit Minus von 1,1 Prozent, Januar bis August trotzdem Rekord
Symbolbild: Gastgeberblog (KI-generiert)

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im August 2026 insgesamt 58,7 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland gezählt, 1,1 Prozent weniger als im August 2025. Das teilte das Statistische Bundesamt am 9. Oktober mit. Die Zahl der Übernachtungen inländischer Gäste sank um 1,6 Prozent auf 48,8 Millionen, die ausländischer Gäste stieg um 1,3 Prozent auf 9,9 Millionen.

Über die ersten acht Monate bleibt die Bilanz positiv. Von Januar bis August wurden 340,8 Millionen Übernachtungen gezählt, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum; auf Gäste aus dem Inland entfielen 283,8 Millionen (plus 0,4 Prozent), auf Gäste aus dem Ausland 57,0 Millionen (plus 1,0 Prozent). Das ist ein neuer Höchstwert für diesen Zeitraum, 0,4 Prozent über dem bisherigen Rekord von 339,4 Millionen aus dem Jahr 2024.

Die Statistik erfasst Betriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten, also Hotels, Gasthöfe, Pensionen, Ferienunterkünfte und Campingplätze. Der schwache August passt zu den Umfragen der Branche: Der DEHOGA meldete für Januar bis September nominale Umsätze unter Vorjahr und berichtet von Gästen, die weniger ausgeben; der Urlaubsplanungsindex für den Herbst liegt mit 81 Punkten deutlich unter dem Vorjahr.

Was das für Gastgeber heißt

Rekord bei den Übernachtungen und Minus beim Umsatz passen zusammen, wenn Gäste kürzer bleiben und weniger konsumieren; das ist die Lage vieler Häuser in diesem Jahr. Der August-Rückgang bei Inlandsgästen bei gleichzeitigem Plus aus dem Ausland spricht dafür, Vertrieb und Sprachen für die Nahmärkte zu stärken, vor allem für die Niederlande, die Schweiz und Österreich. Für die Herbstsaison lohnt der Blick auf stornierbare Kurzangebote, weil Gäste laut Tourismusforschern später und preisbewusster buchen.

Quelle

Laut Gastgeberblog

„Der August 2026 brachte den deutschen Beherbergungsbetrieben 58,7 Millionen Übernachtungen, 1,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat; die inländischen Gäste blieben häufiger weg (minus 1,6 Prozent), ausländische kamen mehr (plus 1,3 Prozent). Von Januar bis August steht mit 340,8 Millionen Übernachtungen trotzdem ein neuer Rekord, 0,5 Prozent über dem Vorjahr.“

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